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Wie du OpenVPN für Proton VPN unter Linux manuell konfigurierst

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Kategorie
Linux

OpenVPN ist ein mittlerweile altes VPN-Protokoll, das, obwohl es immer noch robust und sicher ist, im Vergleich zu leistungsstarken, schlanken und sicheren modernen VPN-Protokollen wie WireGuard® überladen und langsam ist. Aus diesem Grund arbeiten wir daran, den Support für OpenVPN in unseren offiziellen Apps einzustellen.

Wir empfehlen, unter Linux nach Möglichkeit unsere offizielle Linux-App (GUI) oder das Linux-CLI zu verwenden oder WireGuard manuell zu konfigurieren.

Wenn dies nicht möglich ist, kannst du OpenVPN unter Linux mithilfe von Drittanbieter-Clients manuell konfigurieren. In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie du OpenVPN auf jeder Linux-Distribution über die Befehlszeile oder den NetworkManager konfigurierst (für diejenigen, die eine GUI bevorzugen).

Vorbereitung auf OpenVPN

Bevor wir beginnen, benötigst du zwei Dinge:

1. Eine OpenVPN-Konfigurationsdatei

Melde dich bei account.protonvpn.com an, gehe zu DownloadsOpenVPN-Konfigurationsdateien und lade eine OpenVPN-Konfigurationsdatei für Linux herunter.

Erfahre, wie du eine OpenVPN-Konfigurationsdatei von Proton VPN herunterlädst

2. Dein OpenVPN-Benutzername und -Passwort

While still signed in to account.protonvpn.com, go to AccountOpenVPN username to view your OpenVPN username and password. Note that these are not your regular Proton Account username and password.

Erfahre, wie du auf deinen OpenVPN-Benutzernamen und dein Passwort für Proton VPN zugreifst

Wie du OpenVPN mit dem NetworkManager verwendest

Dies ist der empfohlene Weg, um OpenVPN manuell zu konfigurieren, wenn deine Distribution den NetworkManager(neues Fenster) unterstützt.

Diese Anleitung wurde unter Verwendung von Ubuntu 22.04 erstellt, aber die Anweisungen sind auf jedem System, das den NetworkManager unterstützt, sehr ähnlich. Wenn deine Desktop-Umgebung den NetworkManager verwendet, stehen die Chancen gut, dass sie OpenVPN bereits unterstützt. Wenn dies nicht der Fall ist, kannst du den Support für OpenVPN im NetworkManager ganz einfach installieren:

Gib auf Debian- und Ubuntu-basierten Distributionen Folgendes ein:

sudo apt-get install network-manager-openvpn-gnome

Gib auf Fedora Folgendes ein:

sudo dnf -y install NetworkManager-openvpn NetworkManager-openvpn-gnome 

Gib auf Arch Folgendes ein:

sudo pacman -S networkmanager-openvpn

Melde dich aus deiner Linux-Sitzung ab und melde dich dann erneut an, damit die Änderungen wirksam werden.

Sobald der NetworkManager OpenVPN unterstützt, kannst du es konfigurieren. Gehe dazu wie folgt vor:

1. Gehe zu EinstellungenNetzwerkVPN+.

NetworkManager öffnen

2. Wähle Aus Datei importieren… und verwende deinen Standard-Dateimanager zum Öffnen der zuvor heruntergeladenen OpenVPN-Konfigurationsdatei.

adb shell

3. Gehe zu Authentifizierung und gib deinen OpenVPN-Benutzernamen und dein Passwort in die entsprechenden Felder ein. Klicke auf HINZUFÜGEN, wenn du fertig bist.

adb shell

4. Zurück bei EinstellungenNetzwerkVPN, schalte den Schalter neben der gerade eingerichteten OpenVPN-Verbindung auf Ein. Du kannst so viele Verbindungen konfigurieren, wie du möchtest.

adb uninstall apps

Du bist jetzt mit Proton VPN verbunden. Um dies zu verifizieren, besuche unseren kostenlosen sicheren IP-Scanner(neues Fenster). Da es sich um eine manuelle Verbindung handelt, solltest du auch auf DNS-Leaks prüfen.

Um die Verbindung zu Proton VPN zu trennen, schalte den Schalter einfach aus.

Wie du OpenVPN CLI manuell konfigurierst

Diese Methode ist komplizierter als die Verwendung des NetworkManagers und wird nur für sehr spezifische Anwendungsfälle empfohlen. Beachte auch, dass neuere Distributionen (einschließlich der neuesten Versionen von Ubuntu) openresolv nicht unterstützen, weshalb die folgende Methode bei ihnen nicht funktioniert. Die oben beschriebene NetworkManager-Methode funktioniert auf den meisten Distributionen (einschließlich Ubuntu).

In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie du OpenVPN unter Debian, Fedora und Arch (einschließlich Manjaro) einrichtest.

1. OpenVPN installieren

Öffne ein Terminal-Fenster und:

Gib auf Debian- und Ubuntu-basierten Distributionen Folgendes ein:

sudo apt install openvpn 

Gib auf Fedora Folgendes ein:

sudo dnf install openvpn

Gib auf Arch Folgendes ein:

sudo pacman -S openvpn
Install OpenVPN

2. Installiere openresolv

Du benötigst openresolv (eine Open-Source-Implementierung von resolvconf(neues Fenster)), um DNS richtig zu konfigurieren und DNS-Leaks zu verhindern.

Erfahre mehr über DNS und DNS-Leaks

Gib auf Debian- und Ubuntu-basierten Distributionen Folgendes ein:

sudo apt install openresolv

Gib auf Fedora Folgendes ein:

sudo dnf install openresolv

Gib auf Arch Folgendes ein:

sudo pacman -S openresolv

Disable apps on Samsung Galaxy devices

3. Lade das folgende DNS-Aktualisierungsskript herunter

Auch dies ist erforderlich, um sicherzustellen, dass das DNS korrekt konfiguriert ist. Wget ist auf den meisten Linux-Distributionen vorinstalliert. Führe aus:

sudo wget "https://raw.githubusercontent.com/ProtonVPN/scripts/master/update-resolv-conf.sh" -O "/etc/openvpn/update-resolv-conf"

Gefolgt von:

sudo chmod +x "/etc/openvpn/update-resolv-conf"
adb devices

4. Wechsle in das Verzeichnis, in das du deine OpenVPN-Konfigurationsdatei heruntergeladen hast

Gib ein

cd 

Zum Beispiel:

cd ~/Downloads

5. Verbinde dich über OpenVPN mit einem VPN-Server

Führe aus:

sudo openvpn 

Wobei der Name der OpenVPN-Konfigurationsdatei ist, die du zuvor heruntergeladen hast.

Zum Beispiel:

sudo openvpn node-ch-02.protonvpn.net.udp.ovpn

Gib deinen OpenVPN-Benutzernamen und dein Passwort ein, wenn du dazu aufgefordert wirst.

adb reinstall app

Du solltest eine Nachricht mit dem Inhalt Initialization Sequence Completed sehen. Das bedeutet, dass du erfolgreich mit Proton VPN verbunden bist. Du kannst dies überprüfen, indem du unseren kostenlosen, sicheren IP-Scanner(neues Fenster) besuchst. Da es sich hierbei um eine manuelle Verbindung handelt, solltest du auch nach DNS-Leaks suchen.

Besuche unseren kostenlosen, sicheren IP-Scanner

Um die Verbindung zum VPN-Server zu trennen, schließe einfach das Terminal-Fenster.

So suchst du nach DNS-Leaks

Gehe nach dem Besuch unseres kostenlosen, sicheren IP-Scanners auf www.dnsleaktest.com(neues Fenster) und führe den Standardtest aus.

Sobald der Test abgeschlossen ist, sieh dir die ersten drei Zahlengruppen der zurückgegebenen IP-Adressen an. Diese sollten mit den ersten drei Zahlengruppen deiner IP-Adresse übereinstimmen, wie sie auf unserem kostenlosen, sicheren IP-Scanner angezeigt wird.

Wenn dies nicht der Fall ist, hast du ein DNS-Leak.